PB035 – Chillige Ukulelen am Main

AM MAIN KANN MAN GUT CHILLEN!!!111

Und Ukulele lernen, Sport machen, weggehen, tindern und alles auf einmal ist vielleicht keine gute Idee. Warum ich das so sehe, erfahrt ihr natürlich hier.

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2 Gedanken zu „PB035 – Chillige Ukulelen am Main“

  1. Ey, Alter, sexy Man, what the fuck! Geile Geschichte. Da du jetzt auch unter die Saitenzupfer gegangen bist, muss ich dir leider widersprechen. Die Ukulele sollte keinesfalls im Schrank liegen. Also schon. Aber eigentlich nicht. Also die meiste Zeit wäre es schon okay. Aber eben nicht die ganze Zeit. Worauf ich hinaus will, dass alle Saiteninstrumente eine Sache gemeinsam haben. Bis zu einem bestimmten Zeitpunkt muss man wirklich jeden verdammten Tag üben. Das klingt jetzt wirklich komplett furchtbar und erschreckend. Aber jetzt musst du unbedingt weiterlesen, bevor deine Ukulele aus dem Schrank reißt, voll mit Schmackes auf den Boden knallst und wutentbrannt drauf rumspringst während du schreist: „Du machst mich nicht für alle Zeiten zu deinem Sklaven!“ Denn jeden Tag zu üben, bedeutet nicht zwingend, dass du jeden Tag eine Stunde oder noch länger investieren musst. Wenn du sie gestimmt hast, dann reichen schon 10 Minuten. Mach einfach, alles was du schon kannst. Wenn du jetzt zwei Akkorde und ein Anschlagmuster kannst, dann machst du halt das und übst regelmäßig im Takt umzugreifen. Wenn du den dritten Akkord gelernt hast, kannst du schon mehr Variationen in die 10 Minuten packen. Sobald du dir dann verschiedene Rhythmen in den Anschlägen draufgeschafft hast, kannst du schon mit diesen drei Akkorden zig Lieder begleiten. Das macht dann diese täglichen 10 Minuten richtig unterhaltsam, wenn du dazu etwas Bekanntes singen kannst. Und 10 Minuten sind immer irgendwie machbar. Aber leg lieber nicht für mehrere Wochen das Ding weg, es ist viel frustrierender, wenn du immer wieder merkst, dass du schon weiter warst und trotzdem wieder ein ganzes Stück früher in deinem Lernprozess ansetzen musst. Ich finde das verleitet viel mehr dazu diese Pausen immer länger werden zu lassen, bis du irgendwann auf deinem Kleiderschrank hinter den Reisekoffern ein Didgeridoo und denkst: „Ach, dich habe ich jetzt bestimmt auch schon fast 20 Jahre, aber wir haben uns seit dem letzten Umzug auch nicht mehr getroffen.“ … Moment, nein, das war ich. Egal. Zupf, du Luder! Zupf!

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